Die Sexstudie Deutschland ist ja nun gelaufen und die Ergebnisse sind nun auch im Fernsehen preisgegeben worden.
Auf Pro7 konnten wir nun fünf Wochen lang abends die Reihe “So lieben die Deutschen” verfolgen. Gleich im Anschluss folgten die Aufklärungsfilme von Oswald Kolle. Welch ein Kontrastprogramm. Hier noch eine aktuelle Studie, gleich danach die Welt, wie sie vor 40 Jahren war.

Ich gebe zu, die Ergebnisse sind jetzt nicht so aufregend, wie ich erwartet hätte. Die Kritik aus einer Fundstelle im Netz, ist sogar zum Teil berechtigt. So wird zum Beispiel angeführt, dass es eine reine Online-Umfrage gewesen ist. Dem möchte ich entgegen halten, dass mittlerweile aber das Internet generationsübergreifend geworden ist, sodass man schon ausgehen kann, eine große Bandbreite getroffen zu haben.

Wo ich aber zu 100% zustimmen möchte, ist die Kritik an der Aufmachung der Sendung. Mal wieder typisch Privatfernsehen. Und da beginnt auch schon ein Zwiespalt: Wer sollte bei aktuellen Fragestellungen zum Thema Sexualität denn Fakten benennen? ARD und ZDF? Nicht wirklich. Wer sollte es vorstellen? Pilawa in “Die große Show der Sexualwunder”. Nein, so nun gerade nicht. Das ZDF hat einen guten Aufklärer: Guido Knopp. Aber er zeigt uns lieber das Fenster zur Vergangenheit und ist somit im falschen Ressort.

Meiner Meinung nach wäre das Format von “Quarks&Co” das einzig richtige. Vielleicht liest ja jemand vom WDR mit. Ich werde gerne an der Sendung mitarbeiten!

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