Monatsarchiv für März 2008

Guido

Hose Runter…

… wir müssen reden!

Der diesjährige “No Pants Day” war der größte in seiner Geschichte. Das Projekt “improveverywhere” des Künstlers Charlie Todd sorgte auch dieses Mal wieder für Aufsehen. 2000 Menschen in der ganzen Welt haben ihre Hosen fallen lassen.

Aber lest selber!

Das nenne ich doch mal Aktionskunst. Stellt Euch das mal in einem Bus in Weltstädten vor wie Wittmund, Schortens, Jever, Urbach, Kattenvenne, Ibbenbüren, Bad Essen, Melle oder einfach bei Euch zu Hause…

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Der ist gut: die Fuldaer Gemeinde St. Blasius (sic!) hat in einem eigenen Haus ein Ladenlokal an Schlecker vermietet. Eine “Sittenklausel” im Mietvertrag verbietet es jedoch, Kondome zu verkaufen. Die Kirche will ja eh alles verbieten was Spaß macht – jetzt außer vielleicht mal nen ordentlichen Schluck Wein zu nehmen, zum Beispiel, das ist ja erlaubt. So wie bei der biblischen “Hochzeit zu Kanaan” – Donnerwetter, das war bestimmt ein feines Gelage. Aber was nicht geht: Geschützter Sex. Also kassiert man lieber die Miete von einer Firma, die eh in allen Filialen Kondome verkauft. Außerdem wird ihr von einigen Seiten nicht gerade wohlwollen entgegengebracht. Aber Hauptsache: Man macht mal “auf moralisch”.

Die vollständige Geschichte findet man auf der Seite vom Hessischen Rundfunk.

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Jetzt noch etwas anderes. Ich lasse mich ja gerne mal hinreißen, etwas über die “anderen” zu sagen. Aber in diesem Fall denke ich, ist eine Warnung angebracht.

Da gibt es einen Dildoparty-Anbieter aus Niedersachsen. Dieser ist ganz neu im Geschäft, hat im Oktober sein Gewerbe angemeldet. Und jetzt kommen die Merkwürdigkeiten:

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Seit gestern ist es offiziell: “Facts Of Life – Der Romantikhandel” ist jetzt eine eingetragene Marke. Gestern kam die Urkunde des “Deutschen Patent- und Markenamtes” (DPMA) aus München.

 

Demnächst werden wir also ein kleines ® hinter den bekannten Schriftzug setzen können.

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Ich habe Charlotte Roch schon einmal auf einer Lesung gesehen. Zusammen mit Christoph Maria Herbst las sie aus der Doktorarbeit: “Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern”. Es war total lustig. Daher war ich sehr gespannt auf ihren ersten Roman. Hier die Informationen:

»Hygiene wird bei mir klein geschrieben.«

»Radikal, drastisch und ebenso zart. Ich erinnere mich nicht, ein Debüt-Manuskript in der Hand gehabt zu haben, so sicher, so mutig und so voller Gegenwart wie dieses.« Roger Willemsen

FeuchtgebieteNach einer missglückten Intimrasur liegt die 18-jährige Helen auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Sie wartet auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern, in der irren Hoffnung, die beiden könnten sich am Krankenbett der Tochter endlich versöhnen. Unterdessen nimmt sie jene Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten, und lässt Krankenpfleger Robin die Stellen fotografieren, die sich ihrem neugierigen Blick entziehen. Nebenher pflegt sie ihre Sammlung von Avocado­kernen, die ihr auch in sexueller Hinsicht wertvolle Dienste leisten. Selbst wenn Helens Besessenheit eine Notoperation nötig werden lässt ihr ungestümer Witz und ihre Wahrhaftigkeit machen sie zu einer Sensation nicht nur auf der Station des Krankenhauses. Sie spricht aus, was andere nicht einmal zu denken wagen.

Feuchtgebiete ist eine Exkursion zu den letzten Tabus der Gegenwart. Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.

Charlotte Roche
Feuchtgebiete

Ca. 220 Seiten
gebunden
Erscheinungsjahr: Frühjahr 2008
14,90, Dumont Verlag

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Über was man nicht alles stolpert: Am 31.12. war unser Blog auf Platz 117 der Newcomerblogs von 578!

Das steht so in den Deutschen Blogcharts . Und Ihr seid mittendrin! Lasst uns daher ein Fläschchen Sekt entkorken.

Der/die erste, der uns eine Mail mit dem Betreff “Sekt” an “blog (ät) factsoflife.de” schickt, bekommt von uns einen Piccolo geschenkt. Einfach so.

***
Die Aktion ist beendet! Die Flasche Sekt geht nach Baunatal.
Herzlichen Glückwunsch und Prosit!
***

Kleingedrucktes: Der Rechtsweg – der arme – ist wie immer ausgeschlossen; die Daten werden nur für diese Aktion verwandt; Wir freuen uns, wenn ihr uns erlaubt, ab und zu mal Infos per Mail zu senden. Wenn ihr das nicht wollt, sondern nur den Sekt, dann bitte entsprechend in der Mail vermerken.

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Ab und zu werden wir gefragt, warum wir keine “Kxxxxxxx” Produkte mehr im Programm haben, sondern umgestiegen sind auf “Shunga”. Das liegt daran: Kxxxxxxxx Produkte werden seit 2007 exklusiv durch einen neuen Großhändler in Deutschland vertrieben. Dieser hat einen Exklusiv-Vertrag mit einem Toyparty-Anbieter geschlossen und verkauft außerdem nur noch an Firmen, die ein Ladengeschäft betreiben.

Der Inhaber dieses Großhändlers ist gleichzeitig aber auch Mitinhaber eines Toyparty- Unternehmens. Natürlich desjenigen, mit dem der Großhändler den Exklusiv-Vertrag hat. Also: Jeder Ladenbesitzer, der sich jetzt bei diesem Grossisten eindeckt, unterstützt automatisch die Konkurrenz.

Somit ist klar, dass wir Kxxxxxxx nicht mehr verkaufen können – und auch nicht wollen.

Respekt! Echt clever gemacht! Vielleicht fällt uns auch einmal sowas ein ;-)

(Anm: Warum haben wir den Namen der Massageprodukte “ge-ix-t”? Marken- und Wettbewerbsrecht (“UWG“) ist derzeit ein Glücksspiel. Je nachdem, vor welchem Gericht man z.T. wegen Lapalien verklagt wird, kann man gewinnen oder verlieren. Da auch nun jede Mail eines Mitbewerbers schon zu viel Arbeit bedeutet, haben wir einfach mal den Namen unkenntlich gemacht. Aber viele, die schon lange unsere Kunden sind, wissen, welches Produkt gemeint ist!)

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Guido

Fehler passieren leider…

Bei uns ist ein bedauerlicher Fehler passiert. Normalerweise verpacken wir die Artikel so, dass die Gastgeberin (und die anderen Gäste) nicht sehen, was jeder Gast bestellt hat. Das machen wir nicht, wenn die Bestellung “offen” erfolgt. Das kommt ja schon mal vor, wenn sich die Gäste einig sind, dass die Bestellung nicht im Nebenraum erfolgen muss.

Bei einer Party hat die Technik der Beraterin versagt, deshalb hat sie die Bestellung telefonisch durchgegeben. Leider habe ich dabei versäumt zu fragen, ob die Bestellung “geheim” stattfand.

Normalerweise werden die Waren für jeden Gast in eine Tüte gepackt. Diese wird dann zugeklebt. Durch einen bedauerlichen Fehler wurden bei dieser Lieferung die Tüten nicht verschlossen. Kurze Zeit später erreichte uns diese Mail:

habe die Lieferung erhalten, möchte aber einmal etwas
hierzu bemerken. Auf der Vorführung wird alles "so
geheim" bestellt und nun liefern Sie die Sache in 
offenen Tüten, das kann doch wohl nicht richtig sein,
das ich als Gastgeberin jetzt sehen kann, wer meiner
Gäste was bestellt hat. Finde ich absolut nicht in 
Ordnung (...).
Darüber sollten Se einmal nachdenken.
A. W.

Liebe Gastgeberin!

Wir haben darüber nachgedacht und möchten uns bei Dir und Deinen Gästen entschuldigen. Selbstverständlich genießen bei uns die Gastgeberinnen einen besonderen Vertrauensvorschuss. Schließlich laden sie ihre Gäste zu einem Abend der besonderen Art ein.

Trotzdem ist uns dieser Fauxpas unangenehm! Und, liebe Gastgeberin, wir haben uns Gedanken gemacht und werden – neben dem standardmäßigen Verschluss der Verpackungen – einer dieser beiden Varianten umsetzen:

- Wir werden die Bestellzettel erweitern um den Punkt “Offene” oder “geschlossene Verpackung”

Oder

- Wir werden auf dem Report der Beraterin den Punkt “offen” oder “geschlossen” einfügen. Damit wissen wir, sofern der Versand von der Zentrale aus erfolgen soll, ob die Verpackung zusätzlich zugeklebt werden muss.

Insofern danken wir Dir für Deine Mail. Denn nur so können wir an unserem Service arbeiten und die Qualität verbessern.

Mit berechtigter Kritik gehen wir durchaus offen um und nehmen es uns zu Herzen. Auch wünschen wir uns von allen Gästen und Kundinnen Hinweise, wenn etwas nicht zur Zufriedenheit gelaufen ist. Nur so können wir besser werden!

Und noch einmal:

Entschuldigung, bitte!!!

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